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Seminare

1 Spannungsfeld ICH

Wunsch und Wirklichkeit - Dr. med. Johanna Schaumburg und Team

Als Christ zu leben, heißt, in Christus selbst neues Leben zu finden. Das alltägliche Leben stellt einen trotzdem immer wieder vor vielfältige und schwierige Herausforderungen.

Dazu zählen z.B. Beziehungen, die eigene Identität und das eigene Gottesbild. Hier bringt jeder von uns seine ganz eigene Geschichte mit – Licht und Schatten. Die gute Nachricht ist: Auch schwierige und schmerzhafte Lebenserfahrungen sind nicht in Stein gemeißelt und können in der Gegenwart Gottes Veränderung erfahren. Auch die Schattenseiten unserer Biographie sind bei Gott gut aufgehoben und können in seinem Licht verändert werden.

Dieses Seminar soll ein Ort sein, der Raum bietet, sich in Gottes Gegenwart den Herausforderungen des eigenen Lebens zu stellen und in der Begegnung mit Gott Heilung zu suchen und neue Schritte zu gehen. Dazu laden wir herzlich ein.
Im Anschluss an das Seminar bieten wir die Möglichkeit an, persönliches Gebet in Anspruch zu nehmen.

Dr. med. Johanna Schaumburg, Jahrgang 1979, lebt mit ihrem Mann Samuel und zwei kleinen Söhnen in Marburg und ist in der Klinik für Innere Medizin der Uniklinik tätig. Ehrenamtlich engagiert sie sich im Christus-Treff e.V. Marburg im Bereich Seelsorge und Mentoring.

2 Spannungsfeld Miteinander

Dieses Seminar fällt aus.


3 Spannungsfeld Assistenzarzt

Wie werde ich vom Mediziner zum Arzt? - Prof. Dr. med. Gregor Simonis

Es soll um die Orientierung in klinischen und administrativen Anforderungen, Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und des eigenen Stils und Zurechtfinden im ärztlichen und allgemeinen Team gehen - zudem ggf. im Falle von Uni noch Ansprüche an Forschung und Lehre.

Gregor Simonis, Prof. Dr. med., Internist, Kardiologe, Intensivmediziner, Assistenz- und Oberarzttätigkeit 1996-2013 an der Uni Heidelberg und am Herzzentrum Dresden. Seit 2014 niedergelassener Kardiologe in Dresden. Mitglied der Freien ev. Gemeinde Dresden, dort Diakon für Hauskreisarbeit. Mitarbeit im Vorbereitungskreis der Medizinerarbeit Ost. Verheiratet, vier Kinder.

4 Spannungsfeld Selbstachtung, Selbstverachtung und Scham

Prof. Dr. phil. Edith Düsing

Von der Selbstverachtung im depressiven Schamaffekt ist jene gute Scham abzuheben, die unser Schöpfer dem Menschen verlieh, die sein persönliches leib-seelisch-geistiges Selbst behüten soll. Der behütenden Kraft der Scham, die leibseelisch ist, entspricht geistig die sittliche Selbstachtung. Selbstachtung aber ist Basis für jegliche Achtung anderer. Gezielte Preisgabe intensiver Gefühle, ein Programm der Entschämung, beraubt ihn seiner Würde. Scham ist sinnverwandt mit Scheu, Achtung, Ehrfurcht, Feingefühl und ist intentional bezogen auf etwas, das geachtet werden soll. Sie schützt den unbedingten Selbstwert der Person als leibseelisch ganzer, ihre Einmaligkeit wider ungewollte Entblößung in Nacktheit und hilft ihr wider ein Sichverlieren an die Vitalsphäre. Als Schutz der Keuschheit ist Scham eine Selbstbewahrung um der Liebe willen, ja letztlich für Gott.

Prof. Dr. phil. Edith Düsing studierte 1969-1976 Philosophie, Mathematik, Pädagogik an der Universität Köln; 1977 Dissertation zur Ich-Identität bei Hegel, Nietzsche und Dilthey; 1984 Habilitationsschrift zum Verhältnis von Intersubjektivität und Selbstbewußtsein; 1984-2001 Gastprofessuren an verschiedenen Hochschulen; seit 2003 Lehre an der FTH Gießen; logotherapeutische Zusatzausbildung. – Neuere Bücher: Nietzsches Denkweg, 2007; (Mit-) Herausgeberin von 5 Bänden zu u.a. „Geist und Psyche“, „Geist, Eros und Agape“, 2006-09.

5 Spannungsfeld Engagement

Helfer sein und Burnout - Dr. med. Martin Grabe

Immer mehr Menschen sind vom Burnout betroffen. Gerade wer sich besonders engagiert, Verantwortung spürt und seine Sache gut machen möchte, ist gefährdet. Besonders häufig sind das Mitarbeiter in sozialen Berufen.
Das Seminar möchte zeigen, aus welchen Gründen bestimmte Menschen in einen Burnout hineingeraten, gerade auch über das "Helfer sein", wie die Störung verläuft und wie man Frühsymptome erkennt. Ebenfalls soll zur Sprache kommen, was Betroffene in verschiedenen Burnout-Situationen tun können und wie am besten vorgebeugt werden kann.
Das Spannende am Thema Burnout ist, dass dabei Fragen unserer Gesundheits- und Lebensorganisation zur Diskussion stehen, die jeden Menschen angehen.

Dr. med. Martin Grabe, Psychiater und Psychotherapeut, ist Chefarzt der Psychotherapeutischen Abteilung der Klinik Hohe Mark in Oberursel und 1. Vorsitzender der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (APS). Er ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt in Kronberg im Taunus. Buchautor.

6 Spannungsfeld Alltag

Zwischen Professionalität und Spiritualität - Dr. med. Oliver Dodt und Dr. med. Karl-Heinz Schmalenbach

Wie können wir im beruflichen Alltag als Ärzte ein persönliches geistliches Leben pflegen? Hat es Auswirkungen auf unsere ärztliche Tätigkeit - und wenn ja: welche? Wie bewältigen wir das Spannungsfeld: Hektik - Stille? Welche geistlichen Herausforderungen bringt unser Beruf mit sich? Zu diesen Fragen werden die beiden Referenten aus ihren Erfahrungen sprechen, dazu soll Raum für Erfahrungen und Fragen der Teilnehmer bleiben.

Dr. Oliver Dodt, 47 Jahre, seit 12 Jahren Assistenzarzt in Psychiatrie und Psychotherapie, vorher 4 Jahre Innere Medizin und Notarzt-Tätigkeit, Facharzt-Prüfung steht an, arbeitet in der Gemeindeleitung der FeG Bingen mit, zum Ausgleich allgemein-politischer Einsatz,  Sport und Freunde.

Dr. Karl-Heinz Schmalenbach ist Arzt für Allgemeinmedizin/Tropenmedizin, 67 Jahre, verheiratet, 2 erwachsene Töchter, insgesamt 14 Jahre Tätigkeit in Mexico unter Indianern als Missionsarzt und Pioniermissionar, wohnhaft in Tübingen, dort bis zur Pensionierung an der Tropenklinik (DIFÄM) tätig, Gemeindeleitung FeG Tübingen. Mitarbeit SMD, ACM, AfW.

7 Spannungsfeld Zeitmanagement

Beruf und Familie - Dr. med. Daniel und Silke Arthasana und Dr. med. Silke Sauer

Die meisten Menschen - egal ob Christen oder Nichtchristen - haben in ihrer eigenen Familie die wichtigsten und engsten Beziehungen. Jeder wünscht sich eine gesunde, intakte Familie. Besonders für Ärzte ist dies ein riesiges Spannungsfeld, in dem die Erwartungen der Vorgesetzten oder auch die persönlichen Erwartungen an das eigene Arztsein häufig im Widerstreit stehen mit den Wünschen an das eigene Familienleben. Die ersten Berufsjahre fallen häufig in die Zeit der Familiengründung. Aber auch nach der Facharztausbildung bleibt das Zusammenspiel von Beruf und Familienleben ein Thema. Wir müssen akzeptieren, dass nicht alles möglich ist und wir auch Entscheidungen gegen bestimmte Dinge, Lebensziele und Menschen treffen müssen. Wir wollen von unseren eigenen Erfahrungen berichten und praktische Hilfestellung anbieten.

Dr. med. Silke Sauer ist verheiratet mit einem Manager, 3 Kinder im Alter von 16.14,10 Jahren. Ärztin für Allgemeinmedizin und Diabetologin, teilzeitbeschäftigt in einer internistischen Hausarztpraxis, ehrenamtliche Mitarbeit in Eheseminaren bei TeamF und im Gebetsteam der FEG.

Dr. Daniel und Silke Arthasana haben 2 Söhne (5 und 2 Jahre alt) und 1 Tochter (3 Jahre alt) und arbeiten in der Stadtklinik Baden-Baden jeweils mit einer Teilzeitstelle (Radiologie bzw. Pädiatrie), um dort ihre Facharztausbildung abzuschließen. Seit Ihrer Familiengründung haben sich beide die Zeiten mit der Familie und im Arztberuf immer wieder unterschiedlich aufgeteilt und so verschiedene Arbeitsmodelle kennen gelernt.

8 Spannungsfeld Karriere

Erfolgreich sein – Christ bleiben - Prof. Dr. med. Inge Scharrer und Dr. med. Peter Gilbert (angefragt)

3 Schwerpunkte sollen in dem Seminar besprochen werden:
Christ bleiben im Erfolg bedarf Einhaltung folgender Richtlinien:
1.) Gott die Ehre geben, dankbar sein und bleiben für seine Gaben und Wunder
2.) Im Konkurrenzkampf und in Missgunst an Gottes Wort festhalten
3.) Segen Gottes höher achten als Erfolg; nicht immer ist Erfolg gleichzusetzen mit Segen

Prof. Dr. med. Inge Scharrer, Fachärztin für Innere Medizin mit Zusatzbezeichnung Hämostaseologie, seit 50 Jahren tätig in einer Universitätsklinik mit Arbeit in Patientenbetreuung Forschung und Lehre; verheiratet mit Dr. Erwin Scharrer

9 Spannungsfeld Begrenztheit

Die eigenen Gaben entdecken und entfalten - Pfr. i.R. Hartmut Bärend

Viel wird von uns gefordert, vielfältig werden wir beansprucht in unserem Leben, dienstlich und privat. Was sind bei aller Vielfalt unserer Aufgaben eigentlich unsere besonderen von Gott geschenkten Gaben? Denn niemand hat alle Gaben, aber jeder hat eine oder zwei besondere Gaben bekommen. Wenn wir diese Gaben herausfinden könnten, würde manches leichter werden: Wir würden es besser lernen, uns zu konzentrieren, aber auch zu delegieren. Darum fragen wir in diesem Seminar nach den eigenen Gaben, unter besonderer Berücksichtigung des Gabenkatalogs, wie er im Neuen Testament zu finden ist.

Hartmut Bärend, Pfarrer i. R., wohnhaft in Berlin, seit 40 Jahren verheiratet mit der Ehe- und Lebensberaterin Felicitas Bärend, drei erwachsene Kinder, vier Enkelkinder, bis 2007 Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD) in der EKD, vorher zwei Jahrzehnte lang Direktor der Arbeitsgemeinschaft MBK in Bad Salzuflen, seit 2011 Mitglied im Rat der SMD, Buchautor, Berliner mit Leidenschaft.

Programm

_Freitag, 30. Januar 2015
18.00    Abendessen
19.30    Tagungseröffnung und Begrüßung
             Prof. Dr. med. Inge Scharrer

             Einstieg ins Thema
             „Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken“
             (Lukas 5, 31): Einblicke in die Arztpraxis Jesu als Orientierungshilfe
              für die eigene Berufspraxis – Pfarrer Hartmut Bärend

ab ca. 21.30 Uhr Begegnung in Foyer und Café

 _Samstag, 31. Januar 2015
07.30    Morgengebet
08.00    Frühstück
09.00    Biblischer Impuls – Dr. rer. nat. Alexander Fink
09.30    Vortrag
             Das Gewissen als Wächter des Wachstums der Persönlichkeit
-
             Prof. Dr. phil. Edith Düsing

10.45   Kaffeepause

11.00   Vortrag Arztsein zwischen Ideal und Wirklichkeit -
            Prof. Dr. med. Gregor Simonis

12.30   Mittagessen
16.00   Seminare (siehe unten)
18.00   Abendessen
19.00   Mitgliederversammlung der ACM

anschließend Lounges 

 _Sonntag, 1. Februar 2015
08.00   Morgengebet
08.30   Frühstück
10.00   Gottesdienst mit Abendmahl und Möglichkeit zu persönlicher Segnung
            „Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen“ -
            Predigt zu 2. Korinther 4, 5-7 – Pfarrer i. R. Hartmut Bärend                 

12.00   Mittagessen und Tagungsende